Bürste mit ausgefallenen Haaren

Haarausfall in der Stillzeit - Was du dagegen tun kannst!

20. Oktober 2022

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Von Haarausfall in der Stillzeit können viele Mütter betroffen sein. Oft sind die Frauen davon überzeugt, der Haarverlust hängt mit dem Stillen zusammen, da sie während der Schwangerschaft noch eine volle Haarpracht hatten.


Es hat jedoch einen anderen Grund, warum vielen Frauen nach der Geburt ihres Babys Haare ausfallen. Mit unseren Informationen kommst du der Ursache auf die Schliche. Außerdem erklären wir, was du dagegen tun kannst.

Welche Ursachen kommen infrage?

In der Schwangerschaft kann es zu einer Umstellung der Hormone kommen, wobei sich der Östrogenspiegel erhöht. Die werdende Mutter kann das in der Regel an einer reinen Haut und an glänzendem, vollem Haar merken. Auch die Nägel können kräftig sein und können während der Schwangerschaft nicht so leicht einreißen. Durch das Östrogen kann das Haarfollikel im Wachstum bleiben: Deine Haare würden wachsen und eine längere Lebenszeit haben.


Nach der Geburt deines Kindes kann sich erneut der Hormonhaushalt verändern. Jetzt kann der Östrogenspiegel schnell absinken und die Haarfollikel können in die Telogenphase (Ruhephase) übergehen. Das kann gleichzeitig der Anfang des Haarausfalls sein. Der Fachausdruck für die Haarausdünnung nach der Schwangerschaft lautet postpartale Effluvium.

Hat der Ausfall meiner Haare Etwas mit dem Stillen zu tun?

Das Abstillen würde am Haarausfall nichts ändern. Aufgrund des erhöhten Östrogenwertes während der Schwangerschaft kann das Haar voller wirken, weil du weniger Haare verlierst. Mit dem Rückgang des Östrogens nach der Geburt kann sich die Wachstumsphase der Haare verkürzen und du verlierst mehr Haare. 

Das heißt: Auch Frauen, die nicht stillen, haben mit vermehrtem Haarausfall nach der Geburt des Kindes zu tun.

Es ist möglich, dass du durch das Stillen etwas mehr Haare verlierst. Der Körper kann dafür sorgen, dass dein Baby alle Nährstoffe über die Muttermilch erhält. Nimmst du über die Ernährung nicht genügend Nährstoffe wie Eisen oder Vitamine auf, kann das zu einem Mangel führen. Ein Nährstoffmangel kann eine der Ursachen für Haarverlust sein.

Muss ich den Haarausfall vom Frauenarzt behandeln lassen?

In der Regel hält der Haarausfall maximal drei bis sechs Monate an. Dann kann sich der Hormonhaushalt normalisieren und damit auch das Haarwachstum. Bei manchen Frauen kann die Hormonumstellung bis zu einem Jahr dauern.

Hinweis: Falls du ein paar Wochen bis Monate sehr viele Haare nach dem Kämmen in der Bürste hast und kahle Stellen auf dem Kopf entstehen, kann der Haarausfall krankheitsbedingt sein.

Beim Haarausfall nach der Schwangerschaft ist das Schütthaar vor allem am Mittelscheitel und an den Schläfen sichtbar. Du musst keine Glatze befürchten, denn die Wachstumsphase der Haare setzt wieder ein, wenn sich der Hormonhaushalt wieder reguliert hat.


Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Zum Arzt solltest du dann gehen, wenn du übermäßig viele Haare verlierst, deine Haut blass wirkt und du an ständiger Müdigkeit leidest. In dem Fall könnten deine Symptome auf einen Eisenmangel deuten, der anhand einer Blutuntersuchung festzustellen ist. Ein Eisenmangel kann sich mit entsprechenden Nährstoffen beheben lassen.

Es ist ebenfalls möglich, dass eine Hautkrankheit, eine Infektion oder eine Schilddrüsenstörung die Ursache für den Haarausfall sind. Bei den meisten Fällen hat das Problem jedoch seine Ursache in der Hormonumstellung.

Was kann ich für die Schönheit der Haare tun?

Lasse zunächst deinen Eisenwert untersuchen, denn häufig besteht bei Schwangeren und Stillenden ein Mangel. Falls ein Eisenmangel vorliegt, kannst du ihn mit Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. 

Tipp: Übrigens kann es durch die Ernährung ebenfalls zu einem Eisenmangel kommen. Achte deshalb schon in der Schwangerschaft darauf, dass du dich ausgewogen ernährst und alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine aufnimmst.

Ansonsten kannst du einem hormonell bedingten Haarausfall während der Stillzeit nicht vorbeugen.


Weitere Tipps:

  • Vermeide so gut es geht Stress, denn Stress kann übermäßigen Haarausfall auslösen.
  • Ernähre dich gesund und ausgewogen mit viel frischem Gemüse und Obst.
  • Verzichte bei der Pflege deiner Haare auf Haarspray, Glätteisen und Föhn.
  • Trage langes Haar offen, statt es mit Haargummis und Klammern mechanisch zu reizen.
  • Rege die Durchblutung der Kopfhaut durch Massagen an.
  • Nutze milde Shampoos.

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Was tun, wenn der Haarverlust länger bestehen bleibt?

In eher seltenen Fällen geht der Haarausfall über die Stillzeit hinaus. Dann kannst du mit Hilfe einer Behandlung das Haarwachstum ankurbeln. Die Methode nennt sich Platelet-rich-Plasma (plättchenreiches Blutplasma) – kurz PRP-Therapie. Mit Eigenblut wird ein Konzentrat gewonnen, das in die Kopfhaut injiziert wird, wodurch die Haarwurzeln gestärkt und aufgebaut werden kann.


Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass bei manchen Frauen der Haarausfall erst nach dem Abstillen beginnt. Beim Stillen baut sich das Östrogen langsamer ab, sodass einige Mütter zunächst keinen Haarverlust haben.



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